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Neuwahl der Fachgruppenleitung 2017

In diesem Jahr steht die Neuwahl der Fachgruppenleitung im Fachauschuss Umweltinformaik für die folgenden drei Fachgruppen an. Alle Mitglieder der Fachgruppenleitung sind zu wählen.

  • FG Umweltinformatik
  • FG BUIS
  • FG SUGMB

Durchführung der Wahl

Die Wahl wird als Online-Wahl durchgeführt. Leiter der Wahlkommission ist Prof. Dr. Bernd Page (Universität Hamburg). Die Stellvertretung übernimmt Herr Martin Schreiber (Universität Lüneburg).

Die Wahlkommission erstellt die endgültige Kandidatenliste und wertet später die Wahl aus. Die Wahl findet vom 13.09.2017 bis 20.09.2017 statt. Die Fachgruppenleitung wählt anschließend aus ihrer Mitte einen Sprecher und eine Stellvertretung.

Nur Mitglieder der Fachgruppe sind wahlberechtigt, wobei für Mitglieder des Leitungsgremiums eine ordentliche Mitgliedschaft in der GI verpflichtend ist. Bitte aktualisieren Sie Ihre Email-Adresse und postalische Adresse bei der GI-Geschäftsstelle, falls nötig. Beachten Sie, dass Sie der GI-Geschäftsstelle gegenüber ihren Beitritt zur Fachgruppe erklärt haben müssen (mitgliederserviceatgi [dot] de). Denn nur in diesem Fall können die Wahlunterlagen über Ihre Ihre Email-Adresse oder postalische Adresse verteilt werden.


 Für die Fachgruppe Umweltinformatik kandidieren:

 

Für die Fachgruppe BUIS kandidieren:

 

Für die Fachgruppe Simulation kandidieren:

Im Folgenden finden Sie je Fachgruppe die Vorstellung der Kandidaten/-innen mit Bild und Text:
 


 

Für die Fachgruppe Umweltinformatik kandidieren:

 


Thorsten Schlachter

Thorsten Schlachter  

Jahrgang 1971, Studium der Informatik an der Universität Karlsruhe. Seit 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Angewandte Informatik (IAI) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Seit 2008 Lehrtätigkeit an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) im Bereich Angewandte Informatik/Softwareengineering. Mitglied der IFIP Workinggroup 5.11 „Computers and Environment“.

Arbeitsschwerpunkte und Forschungsinteressen sind Datenmanagement für Umweltdaten sowie die Nutzung und Präsentation von Umweltdaten in webbasierten Informationssystemen, Portalen und mobilen Anwendungen; hier
stehen insbesondere die Auffindbarkeit sowie die semantische Suche und Vernetzung von bzw. nach Umweltdaten im Fokus des Interesses.

Persönliches Anliegen sind die Vernetzung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und der  Austausch im Bereich der Umweltinformatik über die Grenzen etablierter Communities hinaus. 


Eva Kern

 Eva Kern

Jahrgang 1988, 2007 bis 2013 Bachelor & Master of Science in Medieninformatik an der Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld

2014 bis aktuell Promotionsstudium im Bereich Nachhaltigkeitsinformatik an der Leuphana Universität Lüneburg bei Prof. Andreas Möller in Kooperation mit der Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld bei Prof. Stefan Naumann; Promotionsstipendium Heinrich-Böll-Stiftung seit 2015

Seit 2010 arbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin in verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Bereich Umweltinformatik mit, u. a. im Projekt „Green Software Engineering“, geleitet von Prof. Stefan Naumann. Mein Forschungsinteresse liegt in der Erforschung von Potenzialen der Informatik für eine nachhaltige Lebensweise. Regelmäßige Teilnahmen an verschiedenen Konferenzen ermöglichen mir zudem sehr gute Einblicke in das Forschungsumfeld auf internationaler Ebene.

In meiner Dissertation beschäftige ich mich mit der Erforschung und Kommunikation von Umweltwirkungen durch Software. Neben meiner eigenen Forschungsarbeit arbeite ich als externe Doktorandin im Projekt „Entwicklung einer Methodik zur Bewertung der Ressourceneffizienz von Softwareprodukten“ mit. Das Projekt wird, im Auftrag des Umweltbundesamtes, gemeinsam mit dem Umwelt-Campus Birkenfeld, Prof. Stefan Naumann, der Universität Zürich, Prof. Lorenz Hilty, und dem Öko-Institut durchgeführt. 


Dr. Kristina Voigt

  Kristina Voigt

Studium der Lebensmittelchemie an der Technischen Universität Berlin, Promotion in der Computer-Chemie (Chemie-Informatik) an der Universität Erlangen-Nürnberg.

Ich forsche seit Jahrzehnten auf dem Gebiet des Umwelt- und Gesundheitsschutzes (Chemikalien und ionisierende Strahlung), zunächst im Umweltbundesamt und dann im Helmholtz Zentrum München (HMGU), Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt im Institute of Computational Biology. Seit dem 01.10.2016 bin ich im Ruhestand und arbeite weiter mit einem Gastvertrag im HMGU. Meine Schwerpunkte liegen in der Umweltinformatik, Umweltstatistik und Umweltmodellierung im Zusammenhang mit Gesundheitsaspekten.

Ziele als Mitglied in der Leitung der Fachgruppe Umweltinformatik

  • Stärkung von Themen Umwelt und Gesundheit (Environmental Health Informatics)
  • Erweiterungen der Tätigkeiten des Fachausschusses in Europa
  • Einbindung anderer Tagungen (z.B. IEMSS (International Environmental Modelling and Software Society), TIES (The International Environmetrics Society), Hasse (Order Theoretical Tools in Environmental Sciences), Workshops, ECO-INFORMA etc.) in die EnviroInfo Konferenzen
  • Organisation und Durchführung der nunmehr seit 5 Jahren existierenden Workshops UINW (Umweltinformatik zwischen Nachhaltigkeit und Wandel) auf den jährlich stattfindenden INFORMATIK Tagungen der Gesellschaft für Informatik gemeinsam mit Prof. Stefan Naumann und Dipl. Inf. Eva Kern)
  • Unterstützung der Publikationen von UI-Themen in Fachzeitschriften (z.B. Environmental Modelling and Software, Environmental Science and Pollution Research). In diesen beiden Fachzeitschriften bin ich im Editorial Board.
  • Förderung der Arbeiten von Wissenschaftlerinnen im Fachausschuss 

Prof. Dr. Stefan Naumann

Stefan Naumann

Hochschule Trier, Standort Umwelt-Campus Birkenfeld

Institut für Softwaresysteme in Wirtschaft, Umwelt und Verwaltung

Studium der Informatik in Kaiserlautern und Saarbrücken; Promotion im Arbeitsbereich Angewandte und sozialorientierte Informatik der Universität Hamburg. Tätigkeiten bei Umweltverbänden, in der Softwareindustrie sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Umwelt-Campus Birkenfeld. Seit 2008 dort Professor für Grundlagen der Informatik und Mathematik mit einem Schwerpunkt in Umwelt- und Nachhaltigkeitsinformatik; Mitglied des Direktoriums im Institut für Softwaresysteme. Derzeitige Forschungsschwerpunkte sind Green IT, Green Software Engineering und Nachhaltige Informationsgesellschaft sowie informationstechnische Methoden wie Objektorientierung, Machine Learning und Big Data. Eine Übersicht zu aktuellen F&E-Projekten sowie eine Publikationsliste findet sich unter http://iss.umwelt-campus.de/

Meine Ziele als Mitglied der Leitung der Fachgruppe Umweltinformatik im Fall einer Wahl:

  • Verstärkte Gewinnung von wissenschaftlichem Nachwuchs aus dem Bereich der Informatik und der Anwendungswissenschaften, bspw. durch Angebote von Doktorandenseminaren
  • Verstärkte Bearbeitung der Themen Umweltinformatik, Green IT und Green by IT in den Hochschulen, bspw. durch die Erarbeitung von Muster-Curricula oder Vorlesungen
  • Verstärkte Vernetzung und Abstimmung mit anderen Gruppen der Informatik-Community, die (zunehmend) ebenfalls Umweltthemen aufgreifen 

Im Falle einer Wahl nehme ich diese an.


 

Für die Fachgruppe BUIS kandidieren:

 


Prof. Dr. -Ing. habil. Jorge Marx Gómez

Jorge Marx Gomez

Professor und Lehrstuhlinhaber für Wirtschaftsinformatik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg,
Mitglied in der Gesellschaft für Informatik e.V. (Fachbereich Wirtschaftsinformatik), im Deutschen Hochschulverband (DHV), in der Wissen-schaftlichen Kommission für Wirtschaftsinformatik (WKWI) im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V., im Deutschen Forum für Interoperabilität e.V.,
Vorstandsmitglied im Oldenburger Center for Sustainability Economics and Management und im Zentrum für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Herausgeber verschiedener Zeitschriften und Fachliteratur im Bereich der Wirtschaftsinformatik und Betrieblichen Umweltinformatik
Seit April 2017 Direktor des Zentrums für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung (COAST) der Universität Oldenburg

Motivation für meine Kandidatur:

Nach meinem Studium der Technischen Informatik und des Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Fachhochschule Berlin war ich zwölf Jahre als Ent-wicklungsingenieur für digitale Übertragungs- und Vermittlungstechnik in leitender Position bei der Firma DeTeWe AG tätig. 2001 promovierte ich zum Thema „Recyclingprogrammplanung durch Analyse von Produktlebenszyklusdaten“ am Institut für Technische und Betriebliche Informationssysteme der Otto-von-Gueri-cke-Universität Magdeburg. Anschließend war ich dort in der Arbeitsgruppe Wirtschaftsinformatik als wissenschaftlicher Assistent beschäftigt. Hier erfolgte 2004 auch meine Habilitation zum Thema „Automatisierung der Umweltberichterstattung mit Stoffstrommanagementsystemen“. Meine Arbeiten wurden 2005 mit dem Forschungspreis der Fakultät für Informatik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg für die wissenschaftliche Gesamtleistung im Bereich der Betrieblichen Umweltinformatik gewürdigt. Von 2002 bis 2003 hatte ich die Vertretungsprofessur für Wirtschaftsinformatik an der TU Clausthal inne. Seit Oktober 2005 bin ich an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Professor und Lehrstuhlinhaber für Wirtschaftsinformatik (Abteilung Very Large Business Applications) sowie Fachstudienberater für den durch die ASIIN akkreditierten Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik, der nun auch mit dem Schwerpunkt „Betriebliche Umweltinformatik“ angeboten wird. Neben diesen Tätigkeiten war ich Gastdozent an der Akademie für Volkswirtschaft der Regierung der Russischen Föderation in Moskau (Russland) und hatte weitere Lehraufträge an der TU Clausthal, Technischen Universität Havanna (Kuba) und Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. 2006 erhielt ich die Honorarprofessur für Wirtschaftsinformatik und Betriebliche Umweltinformatik an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universidad Central "Marta Abreu" de Las Villas (Kuba). Von 2006 bis 2007 bekleidete ich außerdem die Position des Gründungsdekans der Engineering Fakultät an der Wadi German Syrian University.

Vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) wurde mir das internationale Projekt „Export Betriebliche Umweltinformatik nach Lateinamerika“ und das bi-nationale Promotionsprogramm mit Kuba „DEEBIS-Net – Doctoral Education in Environmental and Business Information Systems“ bewilligt. Eine weitere vom DAAD geförderte Maßnahme ist das Projekt Kooperationsnetzwerk „Developing Sustainability“. Es hat das Ziel, Masterprogramme mit gemeinsamen Curricula nach Oldenburger Vorbild bei den jeweiligen Partnern (Tansania, Südafrika, Mexiko, Indonesien und Kuba) auf- und auszubauen, gemeinsame Forschungsvorhaben zu initiieren sowie einen umfassenden Austausch von Studierenden und Lehrenden zu verwirklichen. Inhaltliche Kernthemen sind erneuerbare Energien, nachhaltige Mobilität, betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement inklusive IT und Umweltwissenschaften.
Frisch bewilligte DAAD-Projekte sind:
YEEES – Yields of Evocative Entrepreneurial approaches on Environment and Society mit Mozambique, Namibia und Südafrika
HEdIS – Hub for Education on ICT for Sustainability mit Südafrika


Prof. Dr. Volker Wohlgemuth

Volker Wohlgemuth

Jahrgang 1966, Studium an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Köln, Neustadt/Weinstraße und Langen von 1985 bis 1988, danach Sachbearbeiter beim Deutschen Wetterdienst in der Forschungsabteilung Offenbach/Main und beim Seewetteramt Hamburg. Von 1990 bis 1997 Studium der Informatik an der Universität Hamburg mit Schwerpunkt Umweltinformatik. 1997 bis 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg im Bereich der Umweltinformatik bei Prof. Bernd Page und Prof. Arno Rolf. Promotion bei Prof. Bernd Page, Mitbegründer des Fachausschusses, zum Thema „Komponentenbasierte Unterstützung von Methoden der Modellbildung und Simulation im Einsatzkontext des betrieblichen Umweltschutzes“. Im selben Zeitraum war ich gleichzeitig als Softwareentwickler, Projektleiter und Key Account Manager für das Unternehmen ifu Hamburg GmbH tätig.
Seit 2005 Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin im Studiengang Betriebliche Umweltinformatik für die Gebiete Stoffstrommanagement, Modellbildung und Simulation sowie Anwendung und Entwicklung betrieblicher Umweltinformationssysteme (BUIS). Mein Forschungsschwerpunkt liegt in dem Bereich der ereignisdiskreten Simulation und ihrer Anwendung im betrieblichen Umweltschutz zur Verbesserung der Ressourceneffizienz von Betrieben.
Innerhalb der Fachgruppe Betriebliche Umweltinformationssysteme engagiere ich mit als stellvertretender Sprecher für die wissenschaftliche Betreuung obiger Themen und habe die BUIS-Tage sowie mehrere EnviroInfo-Konferenzen in den letzten Jahren organisiert und betreut.

Wichtig ist mir der Erfahrungsaustausch mit der Praxis. So habe ich zahlreiche Projekte zum Technologietransfer zwischen der Hochschule und Industrie auf dem Gebieten der Anwendung von Stoffstrommanagement- und Simulationswerkzeugen zur Ressourceneffizienzsteigerung sowie entsprechender Softwareentwicklungen auf dem Gebiet von betrieblichen Umweltinformationssystemen (BUIS) durchgeführt. In diesem Sinne möchte ich den Fachausschuss noch stärker mit den Problemstellungen der Wirtschaft, insbesondere mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), verzahnen. Besonders wichtig ist es mit aber auch, als Lehrender in einem Studiengang Betriebliche Umweltinformatik Studierende für die Aktivitäten des Fachausschusses zu begeistern und ihr Engagement in unserer Gruppe zu fördern. Mit dieser Zielrichtung habe ich schon länger in den von mir organisierten Workshops und Konferenzen Räume für studentische Aktivitäten geschaffen (z.B. studentische Workshops auf unseren Konferenzen betreut und den Environmental Student’s Prize weiter gepflegt). Ferner möchte ich weiterhin unseren jährlich stattfindenden Workshop BUIS-Tage hegen und pflegen.
 



Für die Fachgruppe Simulation kandidieren:

 


Dr. Ralf Wieland

Ralf Wieland


Jahrgang 1957, Studium der Prozessrechentechnik in Leipzig, Promotion auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz
Arbeit in der Industrie, an der FHTW-Berlin und seit 1994 als Senior Scientist am ZALF

Forschungsschwerpunkte und Arbeit am Zalf:

  • Entwicklung systemtheoretischer Grundlagen der Landschaftssystemanalyse, Entwicklung von Methoden und Algorithmen (Fuzzy, Fernerkundung)
  • Implementierung wissenschaftlicher Software z.B. des räumlichen Simulationstools SAMT ("Spatial Analysis and Modeling Tool")
  • Machine Learning, genetische Algorithmen, Clustercomputing
  • Anwendung der Verfahren in Projekten des ZALF: z.B. CULIFO (Ausbreitungsmodell Stechmücken)
  • Organisation von Computersimulationen, Administrieren des Computer-Clusters des ZALF
  • Betreuung von Doktoranden am Zalf

Arbeit in der Fachgruppe:

  • Förderung des Verständnisses der Modellierung: von den Daten zu Modellen (data mining)
  • Wecken des Interesses an Simulationstechniken und Clustercomputing
  • Nutzung freier und Open Source Software für die Lösung wissenschaftlicher Fragestellungen (know your Software)
  • Sensibilisierung für Visualisierungstechniken und Statistik (present your results)
  • Interesse an Synergien zwischen den einzelnen Arbeitsgebieten in der Fachgruppe (find the links)

Ich versuche für diese Prinzipien junge Leute zu begeistern und möchte sie im Zalf sowie auch in der Fachgruppe fördern. In der Fachgruppe stelle ich mir vor, aus dem jährlichen Workshop mehrere „richtige Workshops“ zu machen, in denen die Ideenfindung und Diskussion gleichberechtigt zur Präsentation von Ergebnissen und Lösungswegen stehen. Besonderes Augenmerk möchte ich auf die Diskussion von Methoden und Lösungswegen einschließlich der dabei begangenen Irrtümer legen. (Negativ Resultate sind oft lehrreicher als Hochglanzergebnisse).


Dr. Lennard Wolf

Lennard Wolf

Jahrgang 1982
2003-2007 Studium des Lehramtes an Gymnasien, Fächer Mathematik und Chemie, Universität Göttingen
2008 – 2010 Promotion in Physikalischer Chemie, Universität Göttingen
2010 – 2011 Postdoc am Institut für Physikalische Chemie, Universität Göttingen
2011 – 2013 Leiter für Emissionsmessungen bei der Eurofins GfA GmbH, Hamburg
2013 – 2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Hannover. In dieser Zeit habe ich mich intensiv mit der Modellierung und numerischen Simulation von CO2 Speicherprozessen, reaktivem Transport und geochemischen Reaktionen von CO2 und seinen Begleitstoffen im Speichergestein beschäftigt. Hierzu gehören u.a. neben der Anwendung des Simulationsprogramms TOUGHREACT eine eigene Programmentwicklung in MATLAB sowie die Teilnahme an den jährlichen Workshops „Simulation in Umwelt- und Geowissenschaften“ (2015-2017).
Seit 2017: Vertretungsprofessor für Mathematik und Chemie an der Hochschule Hannover, Fakultät für Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik.

Meine fachlichen Schwerpunkte und Interessen liegen in der Zusammenführung von numerischen Berechnungsmethoden (in Form der Umsetzung als Simulationswerkzeuge mittels Informatik) mit Frage- und Problemstellungen aus dem Kontext chemischer Prozesse und technischer Anwendungen, insbesondere im technischen Umweltschutz. Hierzu steht für mich stets die Anwenderperspektive und die Nutzung von Fachmethoden der Informatik in praktischen Fragestellungen im Vordergrund.

Von meiner Beteiligung an der Arbeit der Fachgruppe verspreche ich mir ein erhöhtes Maß an Vernetzung von genau diesen Eckpunkten – (Umwelt-)technisch / chemischer Kontext, Methodenentwicklung und Anwendung an praktischen Beispielen – für meine Arbeit und zur Weitergabe an Studierende in der Lehre, gerade auch in den Grundlagenveranstaltungen zur Mathematik und Chemie.


Jochen Wittmann

Jochen Wittmann

Geboren 1962, Studium der Informatik mit Schwerpunkt Systemanalyse, Modellbildung und Simulation und dem Nebenfach Medizinische Informationsverarbeitung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Dissertation über Design und Spezifikation von Simulationsexperimenten. Freie Tätigkeit als Consultant. Projekte als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Unis Rostock und Hamburg im Bereich e-Learning, raumbezogene Modelle - GIS, Indikatoren für technische Systeme und Umweltsysteme sowie Systemvalidierung und Systemoptimierung.

Meine langjährige Arbeit für die Fachgruppe möchte ich kontinuierlich weiterführen und besonders die Brückenfunktion der Umweltmodellierung zwischen den Anwendungsfeldern und der „Kerninformatik“ betonen und stärken. Ein weiteres Anliegen ist mir das Format der jährlich stattfindenden Workshops der Fachgruppe, die stets Gelegenheit geben, das interdisziplinäre Denken zu schulen und sich durch ihre offene und kollegiale Diskussionsatmosphäre auszeichnen. Die Arbeit in der Fachgruppe sollte die konzeptuellen Gemeinsamkeiten bei der Arbeit mit Simulationsmodellen herausarbeiten und Anleitung für die Übertragung dieses „State oft he Art“ auf die Anwendungsfelder bieten. Dazu sollte die Selbstdarstellung der Fachgruppe überarbeitet werden damit die umfangreichen Kenntnisse und Erfahrungen der Gruppe besser erkennbar sind und die entsprechenden Know-How-Träger leichter gefunden und kontaktiert werden können.  


Dr.-Ing. Mike Müller, M.Sc

Mike Müller

  • Jahrgang 1968
  • 1989 – 1994 Studium der Wasserwirtschaft an der TU Dresden (Dipl.-Ing.)
  • 1995 – 1997 Studium der Hydrology and Water Resources, University of Arizona, Tucson, USA (M.Sc.)
  • 2003 – Promotion an der BTU Cottbus
  • 1994 – 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dresdner Grundwasserforschungszentrum e.V. (DGFZ)
  • 2006 – 2009 Projektingenieur und Prokurist der Ingenieurbüro für Grundwasser GmbH Leipzig
  • seit 2010 Geschäftsführer der hydrocomputing GmbH & Co. KG und der Python Academy GmbH & Co. KG

Arbeitsschwerpunkte

  • Simulation von Grundwasserströmung und -transport
  • Simulation hydro-geo-chemischer Reaktionen
  • gekoppelte Grundwasser-See-Simulation, insbesondere für Bergbau-Restseen
  • programmtechnische Kopplung von Simulationsmodellen aus unterschiedlichen Gebieten wie Grundwasser, See, Oberflächenwasser und Beschaffenheit
  • Programmierung als Werkzeug für die Simulation
  • Trainer für die Programmiersprache Python mit Schwerpunkt auf wissenschaftliche Anwendungen Aktivitäten in der Fachgruppe
  • regelmäßige, aktive Teilnahme mit Vorträgen an den Arbeitsgruppentreffen seit 2002
  • örtliche Organisation und Ausrichtung des Arbeitsgruppentreffens 2013 in Leipzig

Ziele für die Fachgruppe

  • Erfahrungsaustausch zwischen „Simulanten“ im akademischen und wirtschaftlichen Umfeld
  • Erfahrungsaustausch zwischen Anwender unterschiedlicher Simulationsgebiete
  • Kopplung numerischer Modelle für die interdisziplinäre Simulation
  • Verbreitung von Programmierwissen als Werkzeug für die Anwendung von Simulationssoftware
  • bessere Kommunikation zwischen IT-Spezialisten und Spezialisten aus anderen Gebieten